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Stand: Februar 2015

Carsharing & Mobilität

Der Bundesverband Carsharing bietet gute Erklärungen zu allen Fragen rund um das Thema Autoteilen und informiert über aktuelle Entwicklungen, Zahlen sowie Studien zum Carsharing in Deutschland.

Die Carsharing-Experten bewerten verschiedene Carsharing-Anbieter in deutschen Städten, bieten Standortsuchen und Kostenvergleiche an.

Ein Beispiel dafür, dass das Autoteilen nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land funktioniert, ist das Dorfauto Gey in der Eifel. Das Dorfauto trägt nicht nur dazu bei, dass die Dorfbewohner mobil sind, sondern auch, dass es untereinander mehr Austausch gibt.

Der Landesverband Brandenburg des Verkehrsclub Deutschland bietet Informationen rund um ökologische und soziale Mobilität – sei es zum Fahrradfahren, Bus- oder Bahnnutzung oder Carsharing. Der Verband informiert auf seiner Webseite auch über neue Entwicklungen zur Mobilität in Potsdam.

Die Landeshauptstadt Potsdam stellt in ihrer Mobilitätsbroschüre „Nachhaltig durch die Stadt“ die verschiedenen Mobilitätsmöglichkeiten in Potsdam vor – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, Bus oder Bahn. Die Broschüre erhalten z. B. alle Menschen, die neu nach Potsdam ziehen.

Kommerzielle Carsharing-Angebote in Potsdam: Flinkster, Greenwheels

Private Carsharing-Netzwerke in Potsdam: Autonetzer, Tamyca

Nachhaltigkeit & Teilen in Potsdam

Das Naturbaunetzwerk Potsdam zielt auf eine gesunde gebaute Umwelt aus natürlichen Materialien. Das Netzwerk ist auch am Thema Carsharing interessiert. Vielleicht lassen sich die Themen Bauen und Mobilität in der Zukunft schon in der Planung verbinden?

Dass man nicht nur Autos teilen kann, sondern auch Gemüse, beweist die solidarische Landwirtschaft Initiative Sterngartenodyssee. Sie kooperiert unter anderem mit dem Florahof in Bornim und hat gerade die erste Abnehmergruppe in Potsdam gegründet.

Bei Transition Potsdam gibt es eine Übersicht über weitere Orte und Initiativen, die sich für den ökologischen und sozialen Wandel in und um Potsdam einsetzen. Die erste Einführung zu Transition Towns auf Deutsch bietet das Buch „Einfach. Jetzt. Machen!“ vom Gründer der Bewegung Rob Hopkins.

Gemeingüter & Ökonomie des Teilens

Im Blog von Silke Helfrich kann man erfahren, was Gemeingüter sind, wie eine moderne Allmendewirtschaft aussehen kann und wo das Prinzip des gemeinsamen Teilens schon gelebt wird. Das von ihr herausgegebene Buch „Commons – Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat“ ist bahnbrechend für den deutschsprachigen Raum und ist eine sehr gute Einführung in die neue alte Welt der Gemeingüter.

Einer der Vorreiter einer neuen, auf Teilen und Schenken basierenden und ökologischen Ökonomie ist der amerikanische Redner und Schriftsteller Charles Eisenstein. Anknüpfend an die besten Vordenker unserer Zeit entwirft er mit der „Ökonomie der Verbundenheit“ ein Wirtschaftsmodell, das uns die Verbundenheit zur Natur und untereinander zurückgibt.

Die Bewegung der Gemeinwohlökonomie, gegründet von dem Österreicher Christian Felber, setzt sich unter anderem dafür ein, dass Unternehmen eine Gemeinwohlbilanz erstellen. Ein Ziel dieser Ökonomie ist es, „das gute Leben für alle“ im Rahmen einer ethischen Marktwirtschaft zu realisieren.

Die Zeitschrift Oya – anders denken. anders leben zeigt viele Impulse und praktische Beispiele hin zu einer lebensfördernden Gesellschaft: Neue Ansätze in sozialen Unternehmen, in Gesundheitsprojekten, in Ökodörfern und Lebensgemeinschaften und weiteren vielfältigen Bewegungen für soziale und ökologische Anliegen machen Mut für Veränderung.

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